Weitere HockeyScouts in Westdeutschland

Bericht vom 1. Hockeyscout-Lehrgang 2008 bei SW Köln
19.06.2008 - Vom 13.-15. Juni 2008 fand in Köln beim KKHT Schwarz-Weiß der erste DHB HockeyScout-Lehrgang des Jahres statt. Das schon von vorhergehenden Lehrgängen eingespielte Referententrio mit DHB Breitensportreferentin Maren Boyé, NHV-Vorstand Breitensport und Vereinsentwicklung Akki Giesecke und dem DHB-Ausschussmitglied Gunolf Bach erwarben insgesamt 26 Teilnehmer Kenntnisse über so wichtigen Themen wie Kooperationen zwischen Schule und Verein, die Möglichkeiten mit der Arbeit von FSJ´lern in Hockeyvereinen, „Hockey im Schulganztag“ sowie Hilfestellungen zur Durchführung von Werbeveranstaltungen in Vereinen, Schulen und Städten.
In der Praxis wurden der gemischten Teilnehmergruppe mit FSJ´lern, Jugendbetreuern, Elternhockeyspielern, Trainern und Lehramtsanwärtern unterschiedlichsten Alters die ersten Schritte zum Erlernen des Hallenhockeys näher gebracht. Damit kann dann zukünftig in Schule und Verein eigenverantwortlich gearbeitet und das Spielen mit dem Hockeystock beigebracht werden. Die Teilnehmer, die sich aus Hockeyanfängern und aktiven Hockeyspielern bei diesem Lehrgang zusammensetzten, zeigten viel Einsatz und hatten dabei jede Menge Spaß.
Gunolf Bach stellte in diesem Zusammenhang auch noch weitere Schulsportarten mit (Kunststoff-)Schlägern vor und diskutierte den Zusammenhang dieser Spiele mit Hallenhockey. In den Pausen, sowie am Abend bei geselligem Miteinander wurde neben der Verfolgung der Fußball-Europameisterschaft auch der Fokus auf den Austausch der eigenen Erfahrungen mit Hockey im Verein und in der Schule gelegt. Die Stimmung war während des gesamten Lehrgangs fröhlich und ausgelassen, während der Einheiten wurde konzentriert mitgearbeitet.
Eine Neuerung im DHB-Konzept „HockeyScouts“ war der Besuch einer Mitarbeiterin des DHB Charity Partners „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ (DKMS). Svenja Ebbing von der DKMS stellte in einem Kurzvortrag über die Zusammenarbeit und von DHB und DKMS die Überschneidungen in bestimmten Arbeitsfeldern (z.B. der Arbeit in den Schulen) vor und hatte ausreichend Infomaterial zu diesem Thema für alle Teilnehmer mitgebracht. Dieses wurde von den zukünftigen HockeyScouts mit Interesse aufgenommen und es gab noch zahlreiche Nachfragen auch über die Vortragszeit hinaus.
Insgesamt waren die Reaktionen der ehrenamtlich im Verein aktiven Besucher des Lehrgangs durchweg positiv und alle fuhren am Sonntagmittag hoch motiviert nach Hause, um schon gleich in den folgenden Tagen die ersten Ideen im Verein umzusetzen.
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